NOKHOI KHORIO - HALTET EURE HUNDE FEST!

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NOKHOI KHORIO -
HALTET EURE HUNDE FEST!

GESCHICHTEN EINES ALTEN JÄGERS
AUS DER MONGOLEI

Ayurzany Tserenchuluun
Eike Andreas Seidel

88 Seiten
ca. 14,5 x 21 cm

Geschichten aus dem Buch „Notizen eines alten Jägers“ von Khudai Damdiny Damba.
Mit diesem Ruf kündigt der Besucher in den weiten Steppen der Mongolei sein Kommen
an, bevor er vom Pferd steigt oder die Autotür öffnet.
Er tut gut daran. Der Gruß ist ernst zu nehmen.
Die mongolischen Hunde der Viehhalter draußen auf dem Land sind nicht ohne.
Es sind über Generationen erprobte Herdenschutzhunde, die das Eigentum ihres Herrn
gegen alle Feinde grimmig verteidigen. Solche Herdenschutzhunde werden ja auch in
Europa angesichts der nerelichen Verbreitung der Wölfe wieder populär.
Doch die mongolischen Hunde sind nicht nur Herdenschutzhunde.
Die vielen Landschläge der mongolischen Hunde sind traditionell vor allem auch Jagdhunde.
Begleiter auf der Jagd waren die ersten domestizierten Wölfe, lange bevor
die Menschen anfingen, Weidetiere zu halten.
So finden sich neben dem Bankhar, dem „Vier-Augen-Hund“, auch Laika-Hunde,
die den sibirischen Schlittenhunden ähnlich sind, oder die Taiga-Hunde, die den
Taigan Kirgisistans ähneln und die viele hundert Jahre lang die Karawanen der Seidenstraße
als Wach- und Schutzhunde begleitet haben.
Das früheste Zeugnis über diese großen und gefährlichen Hunde in Europa stammt von
Marco Polo, der schrieb: „Ich sah zum ersten Mal einen Hund, groß wie ein einjähriges
Pferd. Er konnte ein wildes Yak ohne weiteres fressen.“ Marco Polo war niemals in Tibet.
Die Hunde, die er beschreibt, sind die mongolischen Bankhar, die heute als „Tibetischer
Mastiff“ Einzug in die Rasselisten gefunden haben.
In den Armeen von Dschinghis Khaan sollen mehrere tausend dieser Hunde die Kriegszüge
begleitet haben.
In der mongolischen Kunst sind Hunde nicht oft zu finden. Traditionell sind sie Begleiter
des Daitschi Tengri, des roten Gottes des Krieges als einer Manifestation des Gottes
Tenger.
Die Geschichten dieses Buchs sind vor allem Geschichten über Jagdhunde. Sie stammen
aus dem Buch „Geschichten eines alten Jägers“ von Khudai Damdiny Damba und wurden
ins Deutsche übersetzt von Ayurzanyn Tserenchuluun.
Die Geschichten sind überwiegend Erlebnisse des Autors selbst, der mit seinen Hunden Murmeltiere, Luchse, Wildschweine und
Wölfe gejagt hat. Weitere Geschichten sind Nacherzählungen, die der Autor von Freunden gehört hat. Der Leser taucht ein in das
Leben mongolischer Jäger, das in dieser Form kaum mehr zu finden ist.
Neben den Jagderzählungen aus der Mongolei runden Geschichten von berühmten Hunden weltweit diese Sammlung ab.
Für alle Hundeliebhaber mit einem Herz für die Mongolei zu empfehlen. Die einzelnen Geschichten eignen sich auch für ältere Kinder.
Der Leser lernt einzelne Hunde kennen, die ihren Herren treue Gefährten bei der Jagd gewesen sind.
 

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