In geheimer Mission durch die Wüste Gobi (Fritz Mühlenweg)


In geheimer Mission durch die Wüste Gobi (Fritz Mühlenweg)

Artikel-Nr.: 9783909081585

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F R I T Z M Ü H L E N W E G IN GEHEIMER MISSION DURCH DIE WÜSTE GOBI Roman. 4. Aufl. 2000, 780 S., augenfreundlich gedruckt, mit Lesebändchen, dunkelroter Leinenband samt Glückszeichen. Mit Wüstenfotos von Mühlenweg und einem biografischen Nachwort von Ekkehard Faude, ISBN 9783909081-58-5 Das Meisterwerk des Erzählers Mühlenweg: ein Roman voller Abenteuer unter der Sonne und den Nachtgestirnen einer gewaltigen Landschaft. Und wenn Sie ihn zu lesen beginnen, werden Sie am guten Ende von Glück, Spannung, dem erregenden Gefühl von nahendem Unheil und den notwendigen Traurigkeiten, also schon auf Seite 758, ein wenig seufzen, wie es der Soldat Glück getan hat: »So ist es immer und überall. Wenn es wo zufriedene Heiterkeit gibt, gleich heißt es: "Ihr müßt gehen"«. Worum es geht? Von Peking aus durchquert eine Handvoll Männer Grasland und Wüste der Mongolei erst mit LKW und dann auf Pferden und Kamelen. Ihre eigentlichen Ziele halten sie voreinander geheim: So wird aus der Fahrt ins Ungewisse eine Kundschaftergeschichte von unaufdringlicher Virtuosität, in der sich Einsamkeiten mit geglückter Geselligkeit verschränken. Die Wüstenfahrt ist auch voll freundschaftlicher Begegnungen mit Nomaden und (edlen) Wegelagerern, deren Witz und Lebensweisheit den eigentlichen Stoff ausmacht. Eine Mission, die ihr Ziel auch verfehlen darf, weil sie ungeahnte Wege findet. Neinnein, nicht bloß eine Männerstory. Das wird spätestens klar, wenn am Wasser des Flusses Edsin-Gol für den jungen Christian, der von seinem chinesischen Freund Großer-Tiger auch Kompaß-Berg genannt wird, der Sprachkurs bei der munteren Mongolin Siebenstern beginnt. (Und hier wird auch noch nicht verraten, wen sie zum Abschied küsst.) Es ist ein Reisebuch der besonderen Art; denn der Autor war ausgiebig in der Mongolei, zuerst mit Sven Hedins großer Expedition. Und als er fünfzehn Jahre später seine inspirierenden Erfahrungen humorvoll in seine Erzählart verwob, räumte er ein: »Wer an den Lagerfeuern saß, in den Jurten das unbegrenzte Gastrecht genoß, den Sandsturm erlebte und zum asiatischen Sternenhimmel aufsah, ist für Europa halb verloren.« Als Fritz Mühlenweg (1898-1961) noch nicht wusste, dass sein großes Buch preisgekrönt und in acht Sprachen übersetzt würde, schrieb er in seine Geschichte auch hinein, wie man reisen soll. »Wer nach Zentralasien geht, muß die gewohnten Maßstäbe ablegen. Er sollte das Land betreten wie am ersten Schöpfungstag, als ob er keine Erfahrung habe, die Menschen nicht kenne und nicht einmal die Natur. Das Umlernen im Denken erfordert nicht bloß Anpassungsfähigkeit. Dazu ist die Bereitschaft des Herzens notwendig, die die beiden Helden der Geschichte mitbringen.« Unsere Ausgabe bringt (seit 1993) wieder0 den ungekürzten Text. Achja. Von zwei unserer Hauptfiguren heißt es übrigens: »Sie müssen erst wachsen.« Tatsächlich sind Großer-Tiger und Kompaß-Berg in jenem zupackenden Alter, in dem Oliver Twist, Tom Sawyer und andere beherzt in die Weltliteratur eingingen.

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