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Die Geschichtenerzähler
Das haben Sie noch nie gelesen: Neue und unveröffentlichte Geschichten großer Erzähler GALSAN TSCHINAG: Seite 317-328. Himmelstochter. Isabel Allende, Juri Andruchowytsch, Jurek Becker, Samuel Beckett, Ulla Berkéwicz, Marcel Beyer, Peter Bichsel, Adolfo Bioy Casares, Marica Bodrožic, Volker Braun, Julio Cortázar, Hans Magnus Enzensberger, Carole L. Glickfeld, Rainald Goetz, Durs Grünbein, Christoph Hein, Marie Hermanson, Wolfgang Hildesheimer, Ödön von Horváth, Yasushi Inoue, Alexander Kluge, Andreas Maier, Angeles Mastretta, Robert Menasse, Eduardo Mendoza, Thomas Meinecke, Adolf Muschg, Paul Nizon, Juan Carlos Onetti, Elsa Osorio, Albert Ostermaier, Amos Oz, Josep Pla, Doron Rabinovici, Alain Robbe-Grillet, Mercè Rodoreda, Patrick Roth, Robert Schindel, Lutz Seiler, Lisa St. Aubin de Terán, Hans-Ulrich Treichel, Galsan Tschinag, William T. Vollmann, Robert Walser, Carlos Ruiz Zafón
Galsan Tschinag. Das Ende des Liedes. Roman, Unionsverlag. Taschenbuch
»›Das Ende des Liedes‹ ist wunderbar vielschichtig in seinen Deutungsmöglichkeiten, die Sprache von schlichter Schönheit, die Milieukonstellationen sind so archaisch, dass das Ende schmerzlich ist.« Eckhart Querner, Süddeutsche Zeitung Alle, mit denen Schuumur spricht, meinen, dass es unklug sei, nach dem Tod seiner Frau mit den vier Kindern allein zu bleiben. Er jedoch flieht vor seiner Jugendliebe Gulundschaa und will seine Jurte so schnell wie möglich abbrechen. Aber seine Tochter, ein dreizehnjähriges, zu früh erwachsen gewordenes Mädchen, hat genug von der Einsamkeit und sehnt sich nach Menschen. Unionsverlag Taschenbuch broschiert 160 Seiten ISBN 3-293-20205-5 Erscheinungsdatum: 23.07.2001
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Galsan Tschinag. Das geraubte Kind. Roman, Insel Verlag. Hardcover
Ein eindrucksvoller historischer Roman der Mongolei des 18. Jahrhunderts: Galsan Tschinag schildert einfühlsam den Kampf der Tuwa-Nomaden um Selbstbestimmung und Unabhängigkeit von China und das Recht, so zu leben, wie es von jeher überliefert war. "Der Erstlingsmond des Jahres der Schwarzen Maus, woanders auch in der Zahl 1732 untergebracht, war schon im Abnehmen begriffen, war am unteren Rand abgewetzt, hüpfte nun, holpernd und stürmisch, über zerfetzten und wimmelnden Wolken. Unter dem ovalen Mond, der löchrig und brüchig wirkte, und unter den Wolken, die flüchtenden, auseinander stiebenden Herden ähnelten, lag, fern und fahl und stumm, der Altai mit seinen Bergen, Steppen, Wäldern, Seen und Flüssen, erstarrt unter dem winterlichen Schild aus Eis und Schnee." Galsan Tschinag erzählt eine Tuwa-Legende aus der Mongolei des 18. Jahrhunderts. Ein Nomadenjunge, Hynndynn, wächst bei Pflegeeltern auf, nachdem seine Mutter kurz nach seiner Geburt gestorben ist. Ihm wird von weithergereisten Fremden ein ungewöhnliches Schicksal prophezeit, und tatsächlich wird er als Knabe entführt, um von hohen Persönlichkeiten in China eine umfassende Bildung zu erhalten. So lernt er höfische Umgangsformen und wird als junger Mann in die Heimat zurückgebracht, wo er zum Fürst ernannt wird und als neues Oberhaupt seines Stammes die chinesische Okkupation seiner mongolischen Heimat einleiten soll. Aber der Tuwa-Stamm wehrt sich. Schließlich besinnt sich Hynndynn auf seine Herkunft, bekennt sich zu seiner Heimat und nimmt den Kampf gegen die chinesischen Besatzer auf. Insel Verlag Roman. Erscheinungsjahr: 2004 320 Seiten ISBN 3-458-17184-3
Galsan Tschinag. Das geraubte Kind. Suhrkamp Verlag
"Der Erstlingsmond des Jahres der Schwarzen Maus, woanders auch in der Zahl 1732 untergebracht, war schon im Abnehmen begriffen, war am unteren Rand abgewetzt, hüpfte nun, holpernd und stürmisch, über zerfetzten und wimmelnden Wolken. Unter dem ovalen Mond, der löchrig und brüchig wirkte, und unter den Wolken, die flüchtenden, auseinander stiebenden Herden ähnelten, lag, fern und fahl und stumm, der Altai mit seinen Bergen, Steppen, Wäldern, Seen und Flüssen, erstarrt unter dem winterlichen Schild aus Eis und Schnee." Galsan Tschinag erzählt eine Tuwa-Legende aus der Mongolei des 18. Jahrhunderts. Ein Nomadenjunge, Hynndynn, wächst bei Pflegeeltern auf, nachdem seine Mutter kurz nach seiner Geburt gestorben ist. Ihm wird von weithergereisten Fremden ein ungewöhnliches Schicksal prophezeit, und tatsächlich wird er als Knabe entführt, um von hohen Persönlichkeiten in China eine umfassende Bildung zu erhalten. So lernt er höfische Umgangsformen und wird als junger Mann in die Heimat zurückgebracht, wo er zum Fürst ernannt wird und als neues Oberhaupt seines Stammes die chinesische Okkupation seiner mongolischen Heimat einleiten soll. Aber der Tuwa-Stamm wehrt sich. Schließlich besinnt sich Hynndynn auf seine Herkunft, bekennt sich zu seiner Heimat und nimmt den Kampf gegen die chinesischen Besatzer auf. Ein eindrucksvoller historischer Roman der Mongolei des 18. Jahrhunderts: Galsan Tschinag schildert einfühlsam den Kampf der Tuwa-Nomaden um Selbstbestimmung und Unabhängigkeit von China und das Recht, so zu leben, wie es von jeher überliefert war.
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Galsan Tschinag. Der Blaue Himmel. Roman, Suhrkamp Taschenbuch
Galsan Tschinag erzählt mit großem Einfühlungsvermögen die Geschichte eines Jungen, er schildert das Leben der Nomaden in der Steppe der Mongolei, den Überlebenskamp der Familie, das Zerbrechen der alten Strukturen und Traditionen. Suhrkamp 178 Seiten Erscheinungsdatum: 1994
Galsan Tschinag. Der weiße Berg. Roman, Unionsverlag.Taschenbuch
Die weite Steppe der Tuwa-Nomaden in der Mongolei ist seine Heimat, hier wandern und stehen die Jurten seiner Sippe, seiner Vorfahren. Doch Dshurukuwaa besucht die ferne Schule, geht den »Weg des Wissens«. Die moderne, sozialistische Erziehung der Mongolei in den sechziger Jahren will die jahrhundertealten Traditionen zerstören. Der Glaube an Vater Himmel und Mutter Erde gilt als rückständig, Geister und Schamanen werden verdammt. Der jugendliche Dshurukuwaa, zum Schamanen berufen, zum Wissen verurteilt, wird erwachsen. Er verliebt sich, macht erste sexuelle Erfahrungen und trifft schließlich seine große Liebe wieder. Gleichzeitig spürt er Verantwortung gegenüber der Familie und der Vergangenheit und ist, hin- und hergerissen zwischen persönlichem Freiheitsdrang und einem ursprünglichen Leben als Jäger und Hirte, auf der Suche nach seiner ihm eigenen Bestimmung. Der weiße Berg erzählt eindrucksvoll vom Erwachsenwerden eines Nomadenjungen aus der Mongolei, vom Einbruch der Moderne ins archaische Leben und der Suche nach persönlicher Identität zwischen den Welten. Surkamp 290 Seiten ISBN 3-518-39878-4 Erscheinungsdatum: 2000
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Galsan Tschinag. Die graue Erde. Roman, Suhrkamp Taschenbuch
Dshurukuwaa, Sohn des Schynykbaj, ist das jüngste Kind einer Nomadenfamilie. Seine Heimat, das Altai-Gebirge in der Mongolei, ist geprägt von archaischer Kargheit. Das Leben dort verläuft in traditionellen Bahnen. In diese Lebenswelt bricht mit verstörender Gewalt eine neue Zeit ein: die politische Anlehnung der Mongolischen Volksrepublik an die Sowjetunion. Schulen werden gegründet, den Kindern soll "modernes" Wissen vermittelt werden. Auch Dshurukuwaa, der kleine Ich-Erzähler, muß seine Eltern in der Steppe verlassen. Sein erwachsener Halbbruder, Direktor der Kreisschule, holt ihn ab. Der Junge jedoch fühlt sich zum Schamanen berufen und gerät so immer wieder in Konflikt mit der sozialistischen Erziehung. Auch in der Schule soll das "abergläubische" Festhalten an die göttlichen Kräfte der Natur und Geister bekämpft werden. Schließlich kommt es zu einer Katastrophe. Beim Bau eines Gemüsekellers in einem heiligen Erdhügel bricht die Decke ein, einige Menschen werden verschüttet, unter ihnen der Parteisekretär. Auch der Direktor-Bruder bezahlt seine Un- und Parteigläubigkeit mit dem Leben. Dshurukuwaa und seine beiden Geschwister wandern mit dem toten Halbbruder nach Hause und bestatten ihn auf traditionelle Weise. Mit großem Einfühlungsvermögen erzählt der deutsch schreibende Mongole Galsan Tschinag vom Leben der Tuwa, einem turksprachigen kleinen Stamm in der Mongolei. Wir reisen mit seinem Roman in den Altai, zu seinen Ails und Jurten. Tschinag läßt seine Kindheit lebendig werden und schildert, wie ein kleiner Junge - trotz aller Widerstände - den Schamanen in sich entdeckt. Der Roman zieht seinen besonderen Reiz aus der Vermittlung einer uns fremden, aber faszinierenden Kultur.
Galsan Tschinag. Die neun Träume des Dschingis Khan
Neun: die heilige Zahl der Nomaden. – Galsan Tschinag erzählt in diesem außerordentlichen historisch-psychologischen Roman mit archaischer Sprachgewalt das Leben des Dschingis Khan: In neun Tag- und Nachtträumen blickt der sterbende Weltherrscher zurück auf seine Erfolge und seine Niederlagen, auf seine Hoffnungen und seine Ängste. Längst ist Dschingis Khan ein Mythos geworden, in der Mongolei wird der »ozeangleiche Khan« noch heute fast als Gott verehrt. Er starb im Jahr 1227, nicht durch Feindeshand, sondern – für einen Reiterfürsten schmachvoll – nach einem Sturz vom Pferd. Er, den seine Diener noch zur letzten Schlacht tragen, versinkt in Fieberträumen von Krieg, Verrat und Mord – Bilder, in tiefes Rot getaucht. Sein Blick geht nach innen, denn »auch die tausendjährige Eiche hat eines Tages mit dem end- und sinnlosen Weiterwuchern in die Ungewißheit aufzuhören«. Erinnerungen an seine Kindheit werden wach, an seine Getreuen, an seine Frauen und an die Liebe, die er empfunden hat: ein Weltenbeherrscher am Ende seines Lebens, getrieben von Halluzinationen, bekenntnisbereit, aber nicht sentimental, unerbittlich auch gegen sich selbst: »Jeder Tropfen Blut, geflossen über den Rand der Kelle, jede Handvoll Asche, geflogen über den Rand der Schaufel, jeder Armvoll Fleisch und Knochen, gerutscht über den Rand des Troges – jedes anderen zugefügte Leid mußte auf meinem Weg gelegen und auf die Stunde der Vergeltung gewartet haben ...«
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Galsan Tschinag. Tau und Gras. Roman, Unionsverlag. Hardcover.
Galsan Tschinag tastet sich vor in seine Kindheit am Altai. Galsan Tschinag erzählt hier die Geschichten, die der Stoff seiner Kindheit sind und die sich in seine Erinnerung eingegraben haben. Geschichten von seiner weitverzweigten Familie, von Festen, Heimsuchungen, Krieg und Liebe. Geträumte Wirklichkeit und als Realität erlebte Märchen verbinden sich und münden in einen Gesang an den Altai. Unionsverlag Hardcover gebunden ISBN 3-293-00305-2 Erscheinungsdatum: 07.08.2002
Galsan Tschinag. Tau und Gras. Roman, Unionsverlag. Taschenbuch
Galsan Tschinag tastet sich vor in seine Kindheit am Altai. Galsan Tschinag erzählt hier die Geschichten, die der Stoff seiner Kindheit sind und die sich in seine Erinnerung eingegraben haben. Geschichten von seiner weitverzweigten Familie, von Festen, Heimsuchungen, Krieg und Liebe. Geträumte Wirklichkeit und als Realität erlebte Märchen verbinden sich und münden in einen Gesang an den Altai. Unionsverlag Taschenbuch gebunden ISBN 3-293-20285-3Erscheinungsdatum: 07.08.2002
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Galsan Tschinag. Zwanzig und ein Tag. Roman, Suhrkamp Taschenbuch
Suhrkamp 272 Seiten ISBN: 3-518-39289-1 272 Seiten Erscheinungsdatum: 1995
Galsan Tschinag: Das andere Dasein
Galsan Tschinag, deutschsprachiger Schriftsteller aus der Mongolei und preisgekrönter Bestsellerautor, erzählt in seinem neuen Roman eine Liebesgeschichte voller Leidenschaft. Das andere Dasein meint die Chance, auch nach einem großen Verlust noch einmal das Glück zu erleben. Moskau im Spätfrühling des Jahres 1977: Der junge Burjate Minganbajir begegnet der ungarischen Studentin Anni und verliebt sich unsterblich. Sie erleben wunderbare Tage, dann muß sie nach Budapest zurückkehren. Sein einziger Brief kommt zurück mit dem Vermerk: »Kein Empfänger. Bitte an diese Adresse nicht wieder schreiben!«. Die Zeit vergeht, Minganbajir heiratet, gründet eine Familie und verdient seinen Lebensunterhalt als Dolmetscher. Die verlorene Liebe aber bleibt immer in seinem Herzen. Jahre später lernt er erneut eine Anni kennen. Sie ist die Chefin einer ungarischen Zirkustruppe, die er als Dolmetscher in die mongolische Steppe begleitet. Er fühlt sich auf geheimnisvolle Weise zu dieser Frau hingezogen, mit ihr verbunden, obgleich sie seine Anni nicht sein kann, denn sie ist wesentlich älter. Bei einem Ausflug in die winterliche Steppe kommen sich die beiden näher. Kann es sein, daß sie die Mutter der einstigen Geliebten ist? Und kann es sein, daß die Liebe die Generationen überschreitet? 271 Seiten. Hardback.
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Galsan Tschinag: Das andere Dasein
Der junge Minganbajir begegnet der Studentin Anni und verliebt sich unsterblich. Sie erleben wunderbare Tage, bis Anni in ihre Heimatstadt Budapest zurückkehren muß. Sein einziger Brief kommt – unzustellbar – zurück. Jahre vergehen. Minganbajir, inzwischen verheiratet, begleitet eine ungarische Zirkustruppe als Dolmetscher in die mongolische Steppe. Dort, in einer Landschaft voller Sehnsucht und neuer Möglichkeiten, begegnet er einer Frau, zu der er sich auf geheimnisvolle Weise hingezogen fühlt. Erinnerungen an Anni werden wach und Minganbajir entdeckt eine längst verloren geglaubte Liebe … »Das andere Dasein« ist ein Roman über die Chance, auch nach einem großen Verlust noch einmal das Glück zu erleben. 272 Seiten.
Galsan Tschinag: Die neunTräume des Dschingis Khans
Nicht Feindeshand, sondern ein Sturz vom Pferd leitet das langsame Sterben des Dschingis Khan ein - eine schmachvolle Sache für einen Reiterfürsten. In seinen letzten Stunden jedoch, in wirren und blutroten Träumen, durchlebt der Herrscher über ein Großreich noch einmal seine Vergangenheit, erinnert sich an Erfolge und Niederlagen, an seine Kindheit, an das Hineinwachsen in die ihm zugedachte Rolle, an seine Getreuen, seine Frauen und an die Liebe. Ein historischer Roman über einen Mythos der Geschichte: Dschingis Khan, der legendäre mongolische Herrscher, reitet wieder. Über den Autor Galsan Tschinag, geboren 1943 in der Westmongolei, ist Stammesoberhaupt der turksprachigen Tuwa. Er lebt den größten Teil des Jahres in der Landeshauptstadt Ulaanbaatar und verbringt die restlichen Monate abwechselnd als Nomade in seiner Sippe im Altai und auf Lesereisen im Ausland. Seine Romane, Erzählungen und Gedichte schreibt er meist auf Deutsch. Galsan Tschinag erhielt u.a. 1992 den Adelbert-von-Chamisso-Preis und 2001 den Heimito-von-Doderer-Preis. 2002 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen und 2008 erhielt er den Literaturpreis der deutschen Wirtschaft.Ein Taschenbuch mit 250 Seiten. ISBN-13: 978-3518459706
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Galsan Tschinag: Die Rückkehr
Mit Die Rückkehr legt Galsan Tschinag, Schamane, Bestsellerautor und Stammesoberhaupt, seine langerwartete Autobiographie – in Romanform – vor: Nach vielen Jahren des Unterwegsseins kehrt er zu seinem Volk, den Tuwa-Nomaden im Altaigebirge im Nordwesten der Mongolei, zurück, um dort seinen Lebensabend zu verbringen. Aber die Lage ist schwierig, seine beiden Schamanenschülerinnen wie auch das Volk sind uneins über den Weg in die Zukunft; traditionelles Nomadenleben und die Neuzeit stehen sich scheinbar unversöhnlich gegenüber. Um den Streit zu schlichten, wird eine Karawane zum Gelben See geschickt, wo ein Owoo, ein heiliger Steinhügel geweiht werden soll. In die Handlung verwoben sind Träume und Erinnerungen des Ich-Erzählers, die sein Leben Revue passieren lassen und bedeutsame Stationen festhalten: die Schulzeit in der stalinistischen Ära der fünfziger Jahre, das Studium in Leipzig in den sechzigern, die erste Begegnung mit dem Dalai Lama 1981 und die Erfüllung seines Lebenstraums: die große Karawane, mit der sein Volk 1995 in den Hohen Altai zurückkehrt, um die ursprüngliche Lebensweise als Nomaden wieder aufzunehmen. Erschienen: 18.08.2008 254 Seiten, Gebunden (ISBN 978-3-458-17410-3)
Galsan Tschinag: Die Rückkehr
Mit Die Rückkehr legt Galsan Tschinag, Schamane, Bestsellerautor und Stammesoberhaupt, seine langerwartete Autobiographie – in Romanform – vor: Nach vielen Jahren des Unterwegsseins kehrt er zu seinem Volk, den Tuwa-Nomaden im Altaigebirge im Nordwesten der Mongolei, zurück, um dort seinen Lebensabend zu verbringen. Aber die Lage ist schwierig, seine beiden Schamanenschülerinnen wie auch das Volk sind uneins über den Weg in die Zukunft; traditionelles Nomadenleben und die Neuzeit stehen sich scheinbar unversöhnlich gegenüber. Um den Streit zu schlichten, wird eine Karawane zum Gelben See geschickt, wo ein Owoo, ein heiliger Steinhügel geweiht werden soll. In die Handlung verwoben sind Träume und Erinnerungen des Ich-Erzählers, die sein Leben Revue passieren lassen und bedeutsame Stationen festhalten: die Schulzeit in der stalinistischen Ära der fünfziger Jahre, das Studium in Leipzig in den sechzigern, die erste Begegnung mit dem Dalai Lama 1981 und die Erfüllung seines Lebenstraums: die große Karawane, mit der sein Volk 1995 in den Hohen Altai zurückkehrt, um die ursprüngliche Lebensweise als Nomaden wieder aufzunehmen. 254 Seiten, Paperback (ISBN 978-3-518-46141-9)
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Galsan Tschinag: Gold und Staub
Galsan Tschinag Gold und Staub Goldminen, Ahnengräber, Schamanen mit Handy Hardcover Roman Erstausgabe 300 Seiten ca. 15 x 22 x 3 cm Unionsverlag
Galsan Tschinag: Mein Altai. Roman, A1 Verlag. Hardcover
»Altai – das ist ein tönendes Farbenspiel zwischen Himmel und Erde. Das ist der Reichtum unzähliger Generationen: Wald, Wild, Weide. Altai – das ist das Schicksal der Tuwiner«, schreibt Galsan Tschinag, Schriftsteller, Poet und Stammesoberhaupt einer kleinen Volksgruppe von turksprachigen Jäger- und Hirtennomaden im Nordwesten der Mongolei. In diesem Band sind seine bisher im A1 Verlag erschienenen großen Erzählungen versammelt: Eine tuwinische Geschichte, Verspätetes Jagdglück, Bisen, Jaskan, Shanna, Ildeng, Das Ende des Liedes, Dojnaa, Die Karawane, Stimmen der Verwandelten sowie Abschied und Eine Kantate auf den Altai. Tschinags Erzählungen strahlen einen unverwechselbaren poetischen Zauber aus, über den Hark Bohm schreibt: »Die Schönheit der Erzählung wächst aus der Kraft ihrer Bilder. Ich kenne keinen Schriftsteller, der zur Zeit so genau wie Galsan Tschinag den Strom einer Erzählung in fast schmerzhafte Stromschnellen verwandeln kann, um ihn dann wieder idyllisch dahinfließen zu lassen. Lesend erleben wir das Schicksal des kleinen Volkes der Tuwa, überleben seinen Untergang und verwandeln uns aus der vieltausendjährigen Zeit, in der wir ein Teil der Natur waren, wieder zurück in Stadtmenschen, die sich erinnern ... Dass Galsan Tschinag die deutsche Sprache zu seiner Erzählsprache machen konnte, ist ein Glück für die deutsche Literatur, vielleicht für die Weltliteratur.« (Die Zeit) 560 Seiten, Leinen gebunden Mit Schutzumschlag und Lesebändchen
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Galsan Tschinag: Zwanzig und ein Tag
Neu, als Mängelexemplar gekennzeichnet, eine Ecke ist geknick.! Nach längerer Zeit kehrt der deutsch schreibende mongolische Schriftsteller Galsan Tschinag in seine Heimat zurück. Seine Kinder und Eltern, seine Freunde und Verwandten begrüßen ihn und seine Frau. Zwanzig und einen Tag werden sie bleiben, und Galsan Tschinag läßt diese einundzwanzig Tage in seiner unnachahmlichen Art und Weise Revue passieren.
Galsan Tschinag; Der blaue Himmer- Roman Suhrkamp Verlag
Suhrkamp 178 Seiten Erscheinungsdatum: 1994
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